Lin-Wei Qin, Violoncello

Li-Wei Qin, Violoncello

Zeitsprung

Programm

Georg Friedrich Händel (1685-1759)

Wassermusik Suite Nr. 1

Edward Gregson (*1945)

Cellokonzert “A song for Chris”

György Ligeti (1923-2006)

Ramifications

Joseph Haydn (1732-1809) 

Sinfonie  C-Dur Hob. I:48 „Maria Theresia“

4. Abonnementkonzert

Königlich beginnt der Zeitsprung dieses Konzertes in England am Beginn des 18. Jahrhundert, als Georg Friedrich Händel als Hofkapellmeister des englischen Königs für ein großes Fest auf der Londoner Themse die berühmte „Wassermusik“ komponierte. Mit ihr schuf Händel nicht nur eine prächtige Festmusik, sondern gleich einen epochenüberdauernden Barockhit!

Barock zu Beginn – Klassik am Ende: Sinfonisch beschließt der große und ganz „originale“ Sinfoniker Joseph Haydn unser Konzert. Dazwischen stehen zwei sehr unterschiedlich Große des 20. und 21. Jahrhunderts. Edward Gregson, einer der erfolgreichsten und vielseitigsten englischen Komponisten unserer Zeit, hat mit seinem Cello-Konzert „A Song for Chris“ aus dem Jahr 2007 ein überaus expressives Werk für den Solisten unseres Konzertes Li-Wei Qi geschaffen, in dem der alle klanglichen Möglichkeiten seines Instrumentes auf das Begeisterndste auskosten kann.

Und György Ligeti? Der große alte Mann der modernen Musik wäre in diesem Jahr 100 Jahre alt geworden. Grund genug, ihm mit einer Aufführung seiner „Ramifications“ aus dem Jahr 1968, die in ihrer schwebenden Klanglichkeit eine Wendemarke in seinem beeindruckenden Schaffen schufen, ein klangliches Denkmal zu setzen.

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