Michael Ewers, Violine

Bello, Aurélien

Aurélien Bello, Leitung

Südwestdeutsches Kammerorchester Pforzheim (Foto: Sebastian Seibel)

Klassik und mehr

Programm

Igor Strawinsky

Apollon Musagète

Joseph Haydn

Konzert für Violine und Streichorchester C-Dur

Wolfgang Amadeus Mozart

Sinfonie G-Dur KV 129

 

Klassik und mehr: Auf dem Programm dieses Konzertes steht Musik der Wiener Klassik, aber auch ein Werk des 20. Jahrhunderts, das durch die Klassik inspiriert wurde. Igor Strawinskys „Apollon Musagète“ möchte die Klarheit und Reinheit der Epoche der Klassik in der Moderne fortführen und bleibt in seinem neoklassizistischen Stil auch auf dem Boden der bewährten Tonalität.

Auch vom klassischen Tanz und der klassischen Antike ist das 1927 komponierte Stück inspiriert, so dass auch gleich drei griechische Musen ihren musikalischen Auftritt haben: Terpsichore, die Muse der Chorlyrik und des Tanzes, Kalliope, die Muse der epischen Dichtung und des Saitenspiels und Polyhymnia, die Muse der Hymnendichtung und Pantomime, aber auch der Ackerkultur.

Aus der „originalen“ Klassik des 18. Jahrhunderts erklingen das Violinkonzert C-Dur von Joseph Haydn und die Sinfonie G-Dur KV 129 von Wolfgang Amadeus Mozart, in der zwei Oboen und zwei Hörner die Streicherfarben des Kammerorchesters bereichern.

Aus Anlass des 500-jährigen Reformationsjubiläums im Jahr 2017 war das Kammerorchester erstmals mit einem Auftritt in der Lutherkirche zu Gast. Der Kirchenraum bietet der kleinen Kammerorchester-Besetzung eine wunderbare Akustik und die Zuhörer haben – anders als in den großen Sälen – Gelegenheit, die Musik in fast familiärem Rahmen ganz nah zu erleben.

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