Hisako Kawamura, Klavier

Douglas Bostock, Leitung

Inspiration Klassik: Douglas Bostock und das Kammerorchester beim Jubiläumskonzert im Großen Saal des Pforzheimer CongressCentrums (Foto: Tilo Keller)

Klangebenen

Programm

Malcolm Arnold (1921-2006)

Sinfonietta Nr. 1

Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)

Konzert für Klavier und Orchester Nr. 21 C-Dur KV 467

Ulrich Stranz (1946-2004)

Diversono (1971) - 1. Preis beim Kompositionswettbewerb des Südwestdeutschen Kammerorchesters zum 20-jährigen Bestehen des Orchesters

Joseph Haydn (1732-1809)

Sinfonie G-Dur Hon. I:92 "Oxford"

1. Abonnementkonzert

Selten wurde eine neue Spielzeit mit mehr Sehnsucht erwartet! Das erste Programm strotzt daher nur so vor festlichen Bezügen.

Das Entrée zu dieser „Feierstunde“ bildet die Sinfonietta Nr. 1 von Malcolm Arnold, dem damit zu seinem 100. Geburtstag gratuliert wird. Sie kennen Malcolm Arnold nicht? Das ist ein schwerer Fehler! Er hat für den Konzertsaal u. a. neun Sinfonien komponiert, aber auch über 100 Filmmusiken geschrieben und ist ein Meister der Melodie wie des raffinierten Rhythmus. Douglas Bostock hat ihn persönlich gekannt und zahlreiche Werke von ihm auf CD eingespielt.

Neben Malcolm Arnold steht Wolfgang Amadeus Mozart mit seinem großen C-Dur-Konzert und reibt sich verwundert die Augen, dass er Arnold auch aus cineastischen Gründen als Kollege zugesellt wurde: Der langsame Satz dieses Klavierkonzertes, mit dem sich Mozart 1785 auf der Höhe seines Erfolgs in Wien präsentierte, ist zu einer berühmten Filmmusik geworden!

Ulrich Stranz führt uns in die Zeiten der klangsuchenden Avantgarde der 1970er Jahre – er gewann vor 50 Jahren den 1. Preis des Kompositionswettbewerbes, den das SWDKO Pforzheim anlässlich seines zwanzigjährigen Bestehens ausgeschrieben hatte und wäre heuer 75 geworden.

Und schließlich Joseph Haydn: Er beschließt den Reigen der Festmusiken mit seiner Sinfonie Nr. 92, die uraufgeführt wurde, als ihm die Ehrendoktorwürde der Universität Oxford verliehen wurde. Seine Sinfonie beinhaltet alles, was das Herz nur begehrt: Intimes, Spielerisches, Lyrisches, Skurriles und Virtuoses – davon darf es in dieser Spielzeit noch mehr geben!

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