Philosoph und Humanist: das Denkmal von Johannes Reuchlin vor der Schlosskirche

6. Oktober: Kurzkonzerte zur Pforzheimer Musumsnacht

04.10.2018. Musikalische Gedanken zu Johannes Reuchlin steuert das Kammerorchester bei freiem Eintritt zur „Pforzheimer Museumsnacht 2018“ bei: Gleich neben dem Museum Johannes Reuchlin  spielt es um 18 Uhr und nochmals um 19 Uhr in der Schloßkirche ein etwa halbstündiges Konzertprogramm, das auf ganz verschiedene Aspekte im Leben und Wirken des großen Humanisten Bezug nimmt.

Die Musik aus Felix Mendelssohn Bartholdys Streichersinfonie Nr. 11 f-Moll steht für Reuchlins Beschäftigung mit dem Judentum und für den Toleranzgedanken. Mendelssohn, als Siebenjähriger evangelisch getauft, war der Enkel des Philosophen Moses Mendelssohn – des „Vaters der Halaska“, der jüdischen Aufklärung. „Kol Nidrei“ für Violoncello und Streichorchester von Max Bruch basiert auf dem jüdischen Gebet Kol Nidre, das am Vorabend des Jom Kippur gebetet wird und hier in der Schloßkirche zum Sinnbild christlich-jüdischer Verständigung wird. Die Musik von Gioacchino Rossini schließlich, die sich von Italien aus über ganz Europa verbreitete, steht für Reuchlins offenen Geist und seine mehrfachen Reisen und Studienaufenthalte in Italien (Rom, Florenz) und Frankreich.

Das Museum Johannes Reuchlin ist dazu von 17 bis 23 Uhr geöffnet. „Facettenreich“ wie das gleichnamige Motto präsentieren sich die Museen und Galerien zur diesjährigen Pforzheimer Museumsnacht mit einem abwechslungsreichen und kurzweiligen Programm für alle Altersstufen. Zahlreiche Dauer- und Wechselausstellungen laden zu einem Besuch ein, bereichert  durch ein attraktives Sonderprogramm mit Tanz, Musik, Film, Führungen, Mitmachaktionen und kulinarischen Angeboten.

WEITERE INFORMATIONEN zum musikalischen Programm unter der Leitung von Konzertmeister Michael Ewers und zum Solisten Mikael Samsonov (Violoncello)

WEITERE INFORMATIONEN zum weiteren Programm der Museumsnacht

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