15. November 2026 Sous le Ciel
2. Abonnementkonzert:
Sous le Ciel
Ort
CongressCentrum Pforzheim,
Großer Saal, Am Waisenhausplatz 5
Konzerteinführung
17.00 Uhr
Solist
Thomas Oliemans
Gesang, Klavier
-
Bert van den Brink
Akkordeon
-
Reto Bieri
Klarinette und Leitung
Mitwirkende
Philharmonia Chor Stuttgart
Johannes Knecht (Einstudierung)
Leitung
Reto Bieri
Klarinette und Leitung
Light & Sound Artist
Markus Güdel
Programm
César Franck (1822–1890)
POCO ALLEGRO
aus Variations Symphoniques FWV 46
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Hubert Giraud (1920–2016)
SOUS LE CIEL DE PARIS
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Charles Trenet (1913–2001)
BOUM!
LA MER
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Arthur Honegger (1892–1955)
SINFONIE NR. 2 H. 153
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Maurice Ravel (1875–1937)
ADAGIO ASSAI
aus Konzert für Klavier und Orchester G-Dur für Klavier und Streicher von Wijnand van Klaveren
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Michel Legrand (1932–2019)
LES MOULINS DE MON CŒUR
LES PARAPLUIES DE CHERBOURG
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Claude Debussy (1862–1918)
ANDANTINO
aus dem Streichquartett op. 10
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Barbara Brodi (1930–1997)
L’ILE AUX MIMOSAS
DIS, QUAND REVIENDRAS-TU?
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Jacques Brel (1929–1978)
LES PRÉNOMS DE PARIS
Sous le Ciel
Die großen Fragen der Menschheit: Das Ringen um Heimat, das Streben nach Nähe in einer Welt, die oft kalt und distanziert wirkt – die Musik webt einen weiten Horizont aus orchestralen Klängen, in dem die großen Fragen der Menschheit anklingen.
Sous le Ciel – Die Zweite Sinfonie von Arthur Honegger spannt einen Bogen zwischen innerer Unruhe und der Hoffnung auf ein Wiederfinden, auf ein Zurückkehren, das nicht nur körperlich, sondern vor allem seelisch verstanden wird. Parallel dazu erklingt die Chansonwelt von Jacques Brel und Yves Montand – ein unmittelbarer, fast greifbarer Ausdruck der kleinen, intimen Geschichten. Hier lebt die Ferne im Abschied, im Flüstern der Fragen, die niemand endgültig beantworten kann: „Dis, quand reviendras-tu?“ Brodi, Brel und Montand sind jene Stimmen, die Nähe schaffen, indem sie das Unausgesprochene benennen, das Verlorene suchen und das Gegenwärtige mit einer Melancholie erfüllen, die uns berührt.
Thomas Oliemans
Der niederländische Bariton Thomas Oliemans ist regelmäßiger Gast führender Orchester wie dem Royal Concertgebouw Orchestra, dem Philharmonia Orchestra, dem BBC Symphony Orchestra, dem Rotterdam Philharmonic Orchestra und dem Yomiuri Symphony Orchestra. Er arbeitete mit Dirigenten wie Daniel Barenboim, Esa-Pekka Salonen, Yannick Nézet-Séguin, Nathalie Stutzmann und Raphaël Pichon.
Bert van den Brink
Der niederländische Pianist Bert van den Brink erhielt ab dem fünften Lebensjahr Klavierunterricht und studierte am Konservatorium Utrecht bei Herman Uhlhorn, wo er 1982 mit Auszeichnung abschloss. Anschließend lehrte er dort Jazzpiano. Als international gefragter Jazzmusiker arbeitete er mit Künstlern wie Chet Baker, Toots Thielemans und Lee Konitz und veröffentlichte zahlreiche Aufnahmen.