Vier Werke, vier musikalische Blickwinkel – und doch verbindet sie ein gemeinsamer Klangraum.
Mozarts Divertimento D-Dur KV 136 eröffnet den Abend mit jugendlicher Leichtigkeit und klarer klassischer Eleganz. Bei Schuberts Arpeggione-Sonate tritt das Violoncello als erzählende Stimme hervor: kantabel, lyrisch und von tiefer Melancholie durchzogen.
Auch Mendelssohns Lied ohne Worte lässt das Violoncello singen – eine Musik von poetischer Innigkeit, in der Melodie und Atem beinahe verschmelzen.
Mit Borodins Quartett in D-Dur, hier als Kammersinfonie für Streichorchester, weitet sich schließlich der Klang. Warm, weit und von russischer Klangpoesie getragen, führt dieses Werk den Abend zu einem leuchtenden Abschluss.