Lech Antonio Uszynski, Viola

Sergej Krylov, Dirigent

Lech Antonio Uszynski (Foto:Marco Borggreve)

Stimmen des Nordens

Programm

Jean Sibelius (1865-1957)

Suite champêtre op. 98b

Pēteris Vasks (*1946)

Bratschenkonzert

Faustas Latėnas (1956-2020)

Bolero

Edvard Grieg (1843-1907)

Aus Holbergs Zeit op. 40

2. Abonnementkonzert

Wer sich mit nordischer Musik bisher noch nicht auseinandergesetzt hat, muss spätestens dieses Konzert besuchen!

Nicht nur gibt es in den nordischen Ländern unfassbar viele unfassbar gut singende Menschen, es gibt auch viele Komponisten, die eine besondere künstlerische Freiheit gefunden haben und damit wirklich zu überraschen und zu faszinieren vermögen. Jean Sibelius, dessen Sinfonien und Kompositionen über Sujets aus der skandinavischen Geschichte und Mythologie bestens bekannt sind, ist hier mit seiner klangschönen „Suite champêtre“ vertreten. Peteris Vasks, hochdekorierter lettischer Kultkomponist, eröffnet in seinem Viola-Konzert wieder einmal ganz große Klangräume, in denen die Viola auf das Innigste singen oder rhythmisch tanzen kann. Die Tiefendimensionen, die Vasks in seinen Kompositionen erschließt, sind emotional überwältigend – und rechtfertigen den neuen Schwerpunkt auf seine Werke in den Programmen des Kammerorchesters!
Als „warmherzigen Hooligan“ hat ein Rezensent den Litauer Faustas Latėnas in einem Nachruf nach dessen frühem Tod genannt. Und in der Tat ist Latėnas‘ Musik voller Witz, Überraschungen, aber auch voller Narben und Bruchstellen. In seinem „Bolero“ bezieht er sich auf Ravels gleichnamigen Top-Klassik-Hit, aber eben ganz anders: Man muss es erlebt haben! Das Finale dieses Konzertes bildet mit der Suite „Aus Holbergs Zeit“ aus der Feder des Norwegers Edvard Griegs eines der berühmtesten und populärsten … und sehr nordischen Streicherwerke des 19. Jahrhunderts.

 

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