Friedrich Thiele, Violoncello

Charles Olivieri-Munroe, Leitung

Inspiration Klassik: Douglas Bostock und das Kammerorchester beim Jubiläumskonzert im Großen Saal des Pforzheimer CongressCentrums (Foto: Tilo Keller)

Slawisch

Programm

Leoš Janáček (1854-1928)

Suite für Streicher

Piotr Tschaikowsky (1840-1893)

Rokoko-Variationen A-Dur op. 33 für Violoncello und Orchester - Fassung mit Streichorchester

Antonín Dvořák (1841-1904)

Notturno H-Dur

Joseph Suk (1874-1904)

Serenade für Streicher Es-Dur

5. Abonnementkonzert

Üppiger Wohlklang gehört zu den Versprechen dieses Konzertes, große Emphase und uneingeschränkter Genuss!

Alle vier Komponisten dieses Programmes sind nicht nur exzellente Könner ihres Fachs, sondern eben auch urmusikantisch. Wer romantische Klänge liebt, muss (!) dieses Konzert hören!

Dabei gibt es auch kleine Überraschungen: Leoš Janáček etwa hat sich in seiner frühen „Suite für Streicher“ – ganz im Gegenteil zu seiner späteren, sehr entschiedenen Überzeugung – vertrauensvoll von den Vorbildern Smetana und Wagner leiten lassen und herrlichste spätromantische Klänge geschaffen. Piotr Tschaikowski nahm für seine sogenannten „Rokoko-Variationen“ natürlich kein altes Thema, sondern schuf dieses in Rokokomanier selbst. Die Variationen sind ein einsätziges Cellokonzert, in dem Tschaikowsky sowohl verspielt Virtuoses als auch – natürlich – gesanglich Lyrisches erschuf. Rokoko ist hier vor allem Programm: die Hörenden auf das Höchste zu delektieren!

Antonín Dvořák hatte viel Arbeit mit verschiedenen Fassungen seines Notturno in H-Dur, bis es die Gestalt bekam, in der es heute erklingt. Und schließlich hat Joseph Suk, Schwiegersohn und Schüler von Dvořák, mit seiner Streicherserenade ein besonders schönes und sattes Exemplar dieser in der Romantik so beliebten Gattung erschaffen – eines der großen Meisterwerke des Repertoire für Streicher.

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