Das Reuchlinhaus Pforzheim (Foto: Achim Mende)

Die Welt neu geordnet: Musik aus napoleonischer Zeit

Programm

Das Lied der Revolution:

„Allons enfants de la Patrie, Le jour de gloire est arrivé!“

Ferdinand Ries (1734-1838)

Scherzo aus dem Streichquartett G-Dur op. 70 Nr. 2

Ludwig van Beethoven (1770-1827)

Adagio ma non troppo aus dem Streichquartett Nr. 10 Es-Dur op. 74

Ludwig van Beethoven (1770-1827)

Menuetto aus dem Streichquartett Nr. 5 A-Dur op. 18 Nr. 5

Musikalische Gestaltung der Eröffnung der Ausstellung "Schätze aus der Zeit Napoleons" im Schmuckmuseum Pforzheim

 

Mit Werken von Ludwig van Beethoven und Ferdinand Ries nimmt das Ensemble Bezug auf die „napoleonische Epoche“ in der Musik. Revolutionäre Töne schlug Beethoven etwa in seiner 3. Sinfonie („Eroica“) an, die er in großer Bewunderung dem damaligen Ersten Konsul der Französischen Republik Napoleon Bonaparte widmete. Als er später von seinem Freund und Schüler Ferdinand Ries erfuhr, dass Napoleon sich zum Kaiser gekrönt hatte, tilgte er diese Widmung in großem Zorn.

Und als Napoleons Truppen vor Wien standen und die Stadt beschossen, entstand Beethovens Quartett op. 74. In dessen Adagio drückt sich seine tiefe Depression darüber aus – die sich im Finale dann freilich in die Beschwörung von Frieden in Freiheit wandelt.

In Zusammenarbeit mit:

Schmuckmuseum Pforzheim

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