__BACH PLUS

4. Abonnementkonzert So, 04.03.2012, 19.00 Uhr CCP, Großer Saal
18.15 Uhr: Werkeinführung
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Moritz Moszkowski (1854-1925)
Präludium und Fuge op. 85
Witold Lutoslawski (1913-1994)
Trauermusik für Streichorchester
Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Konzert für Klavier und Streicher f-Moll BWV 1056
Krzystof Penderecki (*1933)
Drei Stücke im alten Stil nach Musik zu dem Film "Die Handschrift von Saragossa"
Johann Sebastian Bach

Konzert für Klavier und Streicher D-Dur BWV 1054

Da Sol Kim, Klavier
Preisträger des 60. Internationalen Musikwettbewerbs der ARD
Sebastian Tewinkel, Leitung

 

Johann Sebastian Bach steht als herausragender Komponist von Musik für das "Clavier" im Zentrum dieses Konzertes, das einen der Preisträger des 60. Internationalen ARD-Wettbewerbes präsentiert. Aber auch als Vollender und unangefochtener Großmeister (nicht nur) des Barock ist Bach bis heute für viele Komponisten eine hochverehrte Autorität.

Wie überschäumend einerseits und anrührend andererseits Bach bei aller strengen Kontrapunktkunst komponieren konnte, tritt besonders gut in seinen Instrumentalkonzerten zu Tage, von denen hier die Klavierkonzerte in f-Moll und in D-Dur erklingen.

Bach zur Seite stehen ernsthafte Liebhaber der "alten" Kompositionskunst aus Polen: Witold Lutoslawski genießt in seiner "Trauermusik" die strenge Form der Zwölftontechnik ebenso wie die chromatische Reibung, Krzystof Penderecki geriert sich gar in seinen "Drei Stücken im alten Stil" fast wie ein echter Barockkomponist. Und Moritz Moszkowski, seines Zeichens großer Pianist, Komponist und begnadeter Bearbeiter fremder Werke, stellt sich mit seinem klangvollen Präludium und Fuge op. 85 ganz in die barocke Tradition.

Tickets

Da Sol Kim
Kim, Da Sol Foto: Sigi Müller


_DA SOL KIM, Klavier

Preisträger des 60. Int. Musikwettbewerbs der ARD

Geboren 1989 in Busan (Südkorea), lernte das Klavierspiel im Alter von elf Jahren zunächst im autodidaktischen Studium, dann Unterricht an der Kunstoberschule von Busan und Studium als Jungstudent an der Korean National University of Arts in Seoul. Ab 2006 Studium an der Musikhochschule Leipzig bei Gerald Fauth, seit 2010 in der Solistenklasse von Karl-Heinz Kämmerling an der Musikhochschule Hannover. Zahlreiche Auszeichnungen: 3. Preis des Concours de Genève 2008, 1. Preis beim Internationalen Chopin-Wettbewerb in Asien, Preisträger des Concours Reine Elisabeth 2010 in Brüssel, 3. Preis und Publikumspreis beim 60. Int. Musikwettbewerb der ARD. Konzerte mit dem MDR-Sinfonieorchester, dem Kammerorchester Berlin und der Südwestdeutschen Philharmonie Konstanz, im Gewandhaus Leipzig, im Konzerthaus Berlin und beim Int. Klavierfestival La Roque d'Anthéron.

1952 ins Leben gerufen, ist der Internationale Musikwettbewerb der ARD mittlerweile einer der weltweit renommiertesten und größten Wettbewerbe seiner Art. Für viele heute weltberühmte Künstler war eine Auszeichnung beim ARD-Wettbewerb ein Sprungbrett für die Karriere, etwa Jessye Norman, Christoph Eschenbach, Mitsuko Uchida, Thomas Quasthoff, Yuri Bashmet, Christian Tetzlaff, Heinz Holliger oder Maurice André. Nicht nur Sängern und Pianisten, auch allen übrigen Instrumentalisten bietet der Wettbewerb ein Podium internationaler Konkurrenz. In jedem Jahr melden sich durchschnittlich 300 bis 400 junge Musiker aus aller Welt, von denen nach einer Vorrunde etwa 200 Kandidaten aus 35 bis 40 Ländern in München antreten. Das Südwestdeutsche Kammerorchester Pforzheim ist seit vielen Jahren Kooperationspartner des Wettbewerbs. In dieser Konzertsaison präsentiert es einen der Klavier-Preisträger. Chefdirigent Prof. Sebastian Tewinkel leitete bei dieser 60. Ausrichtung des Wettbewerbs das durch Fernsehen und zahlreiche Rundfunksender ausgestrahlte Preisträgerkonzert mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks.